ÖLPM - Herz-Kreislauf
 
 
 
 
 
 
   
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Österreichische Liga für Präventivmedizin – ÖLPM

Österreichisches Grünes Kreuz für Gesundheit
 
 
   

Herz-Kreislauf-Erkrankungen - Todesursache Nr. 1!

Jährlich sterben in Österreich ca. 50.000 Personen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Somit sind Herzerkrankungen für über 56% der Gesamtsterblichkeit in unserem Land verantwortlich. 96% der Personen zwischen dem 55. und 74. Lebensjahr haben einen oder mehrere Risikofaktoren, etwa 50% davon werden durch Risikofaktoren verursacht, die einer Vorsorge zugänglich sind. Als Hauptverursacher gelten Rauchen, Fettstoffwechselerkrankungen, Diabetes, erhöhter Blutdruck und Übergewicht.

Innerhalb der EU-Länder nimmt Österreich mit seiner Zahl an Herz-Kreislauf-Toten den 1. Platz ein, ähnliche Horror-Zahlen finden sich beim Rauchen (hinter Spanien und Griechenland Platz 3) und beim Übergewicht, wo Österreich an vorderer EU-Front steht.

Somit stirbt jeder zweite an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sei es am Herzinfarkt an einer Herzschwäche, der Herzinsuffizienz oder an den Folgen des Bluthochdrucks.

In Österreich bleiben nahezu 2/3 aller Patienten mit Bluthochdruck unbehandelt, da sie keinen Arzt aufsuchen, obwohl heutzutage eine Menge sehr gut wirksamer und gut verträglicher Medikamente zur Verfügung stehen. Unter den behandelten Patienten erreichen nur 10% die Blutdruck-Zielwerte.

10.000 Liter Blut pumpt das Herz täglich durch unsere Gefäße. Mit jedem Pulsschlag zieht es sich zusammen und jagt das Blut in die viel verzweigten Gefäße. Die Gefäßinnenauskleidung, das Endothel hat eine Gesamtoberfläche von ca. 2 Fußballplätzen. Diese Oberfläche ist in ständigem Kontakt mit dem Blut und reagiert auf sämtliche Veränderungen, wie Stoffwechselprozesse, physikalische Reize, Blutdruckveränderungen, Infektionen oder psychische Reize und Stresssituationen. Das Herzzeitvolumen, d.h. das Blutvolumen, das pro Zeiteinheit vom Herzen ausgeworfen wird, transportiert sauerstoffreiches Blut und Nährstoffe durch das Gefäßsystem in sämtliche Organe. Transportiert dieses Blutvolumen gleichzeitig Risikofaktoren, wie Cholesterin, erhöhten Blutzucker, Nikotin usw. so wird das Endothel kontinuierlich gereizt und geschädigt. Arterienverkalkung, Diabetes oder Bluthochdruck oder Infektionen sind die Folgen!
 
 
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