ÖLPM - Säuglinge und Kleinkinder
 
 
 
 
 
 
   
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Österreichische Liga für Präventivmedizin – ÖLPM

Österreichisches Grünes Kreuz für Gesundheit
 
 
   

Studie "Wir werden Familie"

Die Studie: "Wir werden Familie" wird vom ÖGK-Mitglied OA Dr. Leonhard Thun-Hohenstein, Oberarzt an der Kinder-und Jugendpsychiatrie der Chrisitan Doppler Klinik Salzburg, durchgeführt. Unterstützt wird diese Arbeit u.a. auch mit Mitteln des ÖGK für Gesundheit. Eine Kurzfassung finden Sie hier:

Einleitung

Das Hauptziel der Salzburger Familienstudie „Wir werden Familie" ist es, die Wirksamkeit einer präventiven Gruppen-Intervention und ihre Auswirkungen auf die Partnerschaftszufriedenheit einerseits und die Entwicklung des Kindes andererseits zu überprüfen.


Fragestellung

Hat die präventive Gruppen-Intervention Auswirkungen auf die eheliche Zufriedenheit, den subjektiven und objektiven (24 Stunden Harn) Stress der Eltern und Kinder, die Interaktion zwischen Eltern und Kindern und die Entwicklung des Kindes?

 

Methode
Zielgruppe der Studie sind Paare welche zusammenleben, ihr erstes Kind erwarten und über 18 Jahre alt sind.

Mit ausgewählten Verfahren werden die Paare und Säuglinge zum Start des letzten Trimesters der Schwangerschaft und 3 beziehungsweise 12 Monate nach der Geburt untersucht und befragt. Neben der ehelichen Zufriedenheit werden die subjektiven und objektiven Stressparameter der Eltern und Kinder, die Interaktion zwischen Eltern und Kindern und die Entwicklung des Kindes evaluiert.

Am Anfang des letzten Trimesters beginnt die Gruppen-Intervention für die Hälfte der Paare, welche wöchentlich über 24 Wochen stattfindet.

Nach insgesamt 15 Monaten wird mit Hilfe statistischer Auswertung die Intervention evaluiert und die Ergebnisse veröffentlicht.

 


Zu erwartende Ergebnisse

Die Hypothese der Studie besagt, dass eine Gruppen-Intervention vor und unmittelbar nach der Geburt sich positiv auf Elternschaft, Eltern-Kind-Beziehung, Partnerschaftszufriedenheit und Entwicklung des Kindes auswirkt. Amerikanische Voruntersuchungen geben berechtigten Anlass die Wirksamkeit einer derartigen Intervention zu vermuten.

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Pipi in der Matratze!

(pgk) Familien mit Kleinkindern kennen das: Die Kleinen fühlen sich schon zu groß, um mit Windel zu schlafen, aber während der Nacht geschieht das Malheur. Auch wenn Eltern in Eile oder verärgert sind, sollten sie verständnisvoll reagieren, denn Geduld und Zuwendung sind wichtig. Um die elterliche Nervenbelastung zu begrenzen, gibt es einfache Tipps:

Bettwäsche aus Mikrofaser trocknet zwar schnell, ist aber für Kinderbetten nicht geeignet. Besser ist Baumwollbettwäsche. Synthetisch sollte während der „halbtrockenen“ Monate nur die Füllung der
Bettdecke sein. So sind mit Hohlfasern gefüllte Decken, so genannte Allergiker-Betten, nicht zu voluminös und obendrein hygienisch.
Mit Kautschuk oder Polyurethan gummierte kleine Baumwollunterlagen unter der Matratze saugen Urin auf und lassen ihn nicht in die Matratze durchsickern. Weil Gummimatten einer gesunden Schlafumgebung aber nicht förderlich sind, kann zwischen Spannbetttuch und Matte beispielsweise eine doppelt gelegte Molton-Auflage gelegt werden. Das ganze Paket aus Kinderbettwäsche, Gummimatte und dünner Decke passt im Falle des Malheurs in eine 6-kg-Waschmaschinenladung, kann bei 60 Grad Celsius oder mehr gewaschen werden und trocknet rasch auf der Leine oder im Wäschetrockner. Am besten, man hat die ganze Ausstattung doppelt parat, falls die Wäsche am Abend noch nicht trocken ist.

Manchmal geraten trotz Gummimatte Pfützen auf die Matratze. Was dann? Moderne Oxidationsmittel-Sprays oder Geruchskiller-Sprays übertünchen nur, sie beseitigen aber nicht den Urin. Der Fleck kann mit verdünnter Lauge aus Feinwaschmittel ausgetupft und trocken gerieben werden. Ein ganz frischer Fleck darf auch mit Speisesalz bestreut werden, das die Feuchtigkeit bindet und danach abgesaugt wird. Eine Nachbehandlung mit verdünnter Essigessenz
ist bei beiden Methoden empfehlenswert. Anschließend die Matratze wenden, damit sie durch den Lattenrost trocknen kann.
Unangenehme Gerüche können auf diese Weise nicht entstehen. Fleckenränder auf der
Matratze sind allerdings trotz aller Bemühungen unvermeidlich.
Quelle: dgk
 
 
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